
Im Westen Nichts Neues Zusammenfassung Videotipp: Geheimstes Buch der Welt
Paul Bäumer ist Schüler eines deutschen Gymnasiums. Kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs herrscht im Land eine ungebrochene Kriegsbegeisterung. Der Lehrer hält der Klasse einen Vortrag über den Krieg und rät ihnen, sich zum freiwilligen. Erich Maria Remarques Roman»Im Westen nicht Neues«schildert die Schrecken des Ersten Weltkriegs aus der Sicht des jungen. Die nachfolgende Inhaltsangabe und Kapitelzusammenfassung bezieht sich auf Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“. Es wurde für je Kapitel eine. Laden Sie gratis die fünfseitige Zusammenfassung Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque herunter. Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]. Westfront in Flandern, Paul Bäumer gehört zu einer Gruppe von Soldaten an der Westfront im. Inhaltsangabe: Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque. Inhalt. Paul Bäumer geht, wie viele andere aus seiner Klasse auch, freiwillig zur deutschen. Kapitelzusammenfassung. Erich Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“ teilt sich in insgesamt zwölf Kapitel auf. Im Verlauf der Handlung meldet.

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Sie alle melden sich aufgrund ihres Klassenlehrers Kantorek, der sie mit seinen patriotischen Motivationsreden überzeugen konnte, beim Bund. Je länger der Krieg dauert, umso mehr gute Kameraden muss Paul gehen lassen. Im Rückblick erkennt er, dass die von dem Erzieher vermittelte Weltanschauung nicht mit der an der Front erlebten Realität zu vereinen ist. Ihr Elend erschüttert ihn.Im Westen Nichts Neues Zusammenfassung Primary links Video
Im Westen nichts Neues - Erich Maria Remarque ganzer FilmDer alte Hase bringt den unerfahrenen, jungen Rekruten bei, wie sie sich im Krieg zu verhalten haben, wie sie die verschiedenen Geschosse auseinander halten können, wie sie das Gelände als Deckung nutzen können und noch viel mehr.
So bildet sich eine enge Beziehung zwischen den Mitgliedern der Gruppe und sie werden zu einer verschworenen Einheit.
Umso schlimmer sind die Angriffe, bei denen einer der Gruppe verstarb. Je länger der Krieg dauert, umso mehr gute Kameraden muss Paul gehen lassen.
Besonders der Tod von seinem Freund Kemmerich geht ihm sehr nahe und daraufhin entflammt in der Gruppe die Diskussion, was der Krieg aus den Menschen macht und was ihnen nach dem Krieg noch bleibt.
Er merkt jedoch schnell, dass ihm dieses Leben nicht mehr zusagt und dass er sich mit all dem, was ihm früher wichtig war, nicht mehr identifizieren kann.
Paul schafft es auch nicht, irgendjemandem von seinen schrecklichen Erlebnissen zu erzählen, da er Angst hat, dass sie ihn dann einholen und er daran zerbrechen würde.
Selbst mit seiner Familie kann er kaum sprechen und so verlässt er sie bald wieder. Als er zurück ist an der Front, wird er verletzt und muss ins Lazarett gebracht werden.
Nach einiger Zeit und der gütigen Pflege in einem christlichen Kloster ist seine Wunde am Bein wieder verheilt und er wird erneut in den Kampf geschickt.
Die Kriegslage wird immer aussichtsloser und es ranken sich bereits Gerüchte um ein allfälliges Kriegsende. Da auch die Nahrung, die Munition und der Nachschub an Soldaten immer knapper wird, sind die deutschen Truppen nicht viel mehr als Kanonenfutter für die Franzosen und Engländer und so werden die Gefechte immer brutaler.
Die Gruppe von Paul wird von einem Ort zum anderen verlegt und wird dabei immer kleiner. Bald sind er und Kat die einzigen Überlebenden aus ihrer ursprünglichen Gruppe.
Im Kugelhagel fällt auch Haie Westhuss. Paul sinniert in einer durchwachten Nacht über seine Generation, deren Lebenswillen und ihrem eigenen Selbst nach und stellt fest, dass von all dem nicht mehr viel vorhanden ist.
Nur 32 Soldaten sind von der Kompanie noch übrig. Die Kompanie soll im Feldrekrutendepot neu aufgestellt werden. Nachts besucht Paul mit seinen Freunden heimlich drei französische Frauen, die sie kennengelernt hatten und verbringen einige vertrauliche Momente.
Wenig später erhält Paul Heimaturlaub und besucht für ein paar Tage seine erkrankte Mutter. Allerdings muss er realisieren, dass die Menschen in der Heimat ein völlig falsches Bild von der Front haben.
Wieder einmal fühlt Paul seine Fremdheit im Alltag, kommt mit den Daheimgebliebenen einfach nicht zurecht und besucht seinen ehemaligen Klassenkameraden Mittelstaed.
Der Lehrer Kantorek ist mittlerweile zum Wehrdienst eingezogen und wird von Mittelstand, der nun dessen Vorgesetzter ist, immer wieder der Lächerlichkeit preisgegeben.
Paul besucht auch Kemmerichs Mutter, der er versichert, ihr Sohn sei ohne zu leiden verstorben. Nach dem Urlaub muss Paul für einige Wochen in das Heidelager.
Neben diesem befindet sich ein russisches Gefangenenlager, in dem die Russen unter erbärmlichsten Umständen hausen müssen. Mit Ihnen teilt er seine Zigaretten.
Paul geht jetzt wieder zu seiner Kompanie zurück. Auf einem freiwilligen Patrouillengang wird Paul von einem Angriff überrascht. Paul versteckt sich in einem Bombentrichter und stellt sich tot.
Allerdings springt ein ebenfalls völlig verängstigter Franzose auch in den Trichter. Paul sticht ihm, im Schock, das Messer in den Bauch.
Nun sieht er sich nicht nur mit dem nahenden Tod des Franzosen, sondern auch noch mit einem Mord konfrontiert. Er gibt dem Sterbenden Wasser und verspricht ihm, sich um seine Familie nach Kriegsende zu kümmern.
Im Tod des Franzosen erkennt er erstmals, dass jeder Feind auch ein einzelnes Individuum ist. Er entschuldigt sich bei ihm.
Die Erfahrung wühlt Paul auf. Allerdings verändert sich diese Erkenntnis während des Gespräches wieder nachteilig. Wieder ist jeder getötete Feind einer weniger, der ihm nach dem Leben trachtet.
Pauls Gruppe bewacht ein verlassenes Dorf, das unter starkem Beschuss steht. Bei einem französischen Angriff werden Paul und Albert verwundet.
Zunächst kommen sie ins Lazarett. Alfred muss das Bein abgenommen werden. Paul erhält zur Erholung Heimaturlaub.
Die Wege der Freunde trennen sich und Paul, mittlerweile 20jährig muss wieder an die Front zurück. An dieser Stelle kommt der Roman an einer Stelle an, an der er ein Jahr vorher eingesetzt hat.
Unzählige Einsätze an der Front folgen. In einem Interview mit Axel Eggebrecht erklärte Remarque am Der Schatten des Krieges hing auch und gerade über uns, wenn wir gar nicht daran dachten.
Der Sensationserfolg löste nach bei dem sensiblen, von künstlerischen Identitätskrisen heimgesuchten Schriftsteller immer wieder qualvolle Depressionsschübe aus.
Als literarische Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse der Kriegsteilnehmergeneration steht das Werk im Kontext einer Reihe anderer, zumeist ebenfalls in den späten er und beginnenden er Jahren veröffentlichter Romane [35] , durch die Werken wie In Stahlgewittern von Ernst Jünger begonnen kritische Literatur entgegengesetzt werden sollte.
Remarque schildert den Krieg aus der Sicht eines einfachen Soldaten und weist selbst darauf hin, dass sein Roman kein objektives Bild des Ersten Weltkrieges vermitteln wolle, sondern die Erlebnisse einer kleinen Gruppe gewöhnlicher Soldaten beschreibe und deshalb eine Vielzahl von Facetten des Krieges gar nicht erfassen könne.
Obwohl der Waffenstillstand und später der Frieden an der Ostfront als Folge der politischen Veränderungen in Russland im Roman kurz angesprochen werden, erscheint niemandem von den deutschen Soldaten an der Westfront eine Rebellion als Option.
Remarque hat, da er nur einen Monat selbst Fronterfahrungen sammeln konnte, vor allem die Berichte und Erzählungen anderer Kriegsteilnehmer notiert und für seinen Roman verarbeitet.
Viele Aussagen in dem akkurat geführten Tagebuch seines ehemaligen Klassenkameraden Georg Middendorf, mit dem Remarque alle Erlebnisse von der Abfahrt aus Osnabrück bis zu seiner Verletzung an der Front teilte, lassen sich in Im Westen nichts Neues wiederfinden.
Durch die Lektüre der Tagebucheintragungen erfährt der Leser z. Erst recht ist die Episode mit den Französinnen jenseits des Kanals frei erfunden vgl.
Durch Nicht-Nennung von Ortsangaben im Roman soll für den Leser ausgeblendet bleiben, dass Remarque verschiedene Erzählungen miteinander vermengt hat.
Thomas F. Remarque war mit einem Christian Kranzbühler befreundet, der von seinem Stiefvater Kemmerich adoptiert worden war.
Kranzbühler erhielt am Juli einen Schuss ins Knie S. Er überlebte den Krieg. Franz Kemmerich hingegen erhält einen Oberschenkeldurchschuss S. Besonders auffällig ist es, dass von niemandem aus Paul Bäumers Umfeld angedeutet wird, dass er den Krieg überlebt, und dass der Erzähler Hoffnungen des Lesers auf ein Überleben eines Verwundeten oft in Form von Vorausdeutungen zunichtemacht.
Den Leser soll ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit befallen. Eine Hauptursache für die Schwierigkeit, den Text als Roman einzuordnen, besteht darin, dass das erzählende Ich am Ende des Textes tot ist.
Eine derartige Illusion ist aber eigentlich nur bei Dramen möglich, deren Handlung immer scheinbar in der Gegenwart spielt. Auf eine ähnliche Problemlage hat Johann Wolfgang Goethe in seinem Roman Die Leiden des jungen Werther in der Form reagiert, dass ein fiktiver Herausgeber Briefe Werthers, die dieser vor seinem Tod geschrieben hat, veröffentlicht und am Schluss des Romans als dessen fiktiver Herausgeber in Erscheinung tritt.
Das Buch wurde nicht von Anfang an als Antikriegsroman angeboten. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Kriege zerstört wurde — auch wenn sie seinen Granaten entkam.
Die in der gedruckten Endfassung des Werks enthaltenen Aussagen richten sich nicht explizit gegen den Krieg.
Naiv war Remarque allenfalls insofern, als ihm die Tragweite seines Handelns nicht immer voll bewusst war und er z.
Aygül Cizmecioglu bezweifelt, dass Remarque ein Pazifist gewesen sei. Es scheint Remarque nicht zu stören. Aber es muss mit aller Entschiedenheit dagegen Front gemacht werden, die Erinnerung an diese Leistungen jetzt dazu zu benutzen, den Krieg zu verherrlichen und darüber den grenzenlosen Jammer darüber zu verkleinern, den er geschaffen hat.
Jorg F. Von allen Toten geschrieben. Der Roman wurde zweimal verfilmt. Nach mehrfacher Wiederholung der Störaktionen im gesamten Deutschen Reich z.
Erst nach einer Novellierung des Lichtspielgesetzes Lex Remarque , die am März in Kraft getreten war, wurde der Film am 8.
September erfolgte die allgemeine Wiederzulassung des Films in einer nochmals gekürzten Fassung. Weniger populär, jedoch ebenfalls mit positiven Kritiken bedacht wurde eine unter der Regie von Delbert Mann als US-amerikanisch-britische Koproduktion für das Fernsehen gedrehte Neuverfilmung des Antikriegsfilms.
Drehbuch Der letzte Akt. Drama Die letzte Station. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Nachwort zu Im Westen nichts Neues.
Tausend beilag. Kiepenheuer und Witsch, Wien, März , S. Vom Schlachtfeld in die Hölle der Nervenärzte.
Süddeutsche Zeitung , März Lexikon wissen. Januar , S. Tilman Westphalen: Ein Simplizissimus des Kriegsliteratur in der Weimarer Republik.
Eine literatursoziologische Untersuchung. Dissertation Freie Universität Berlin, , S. Das ästhetische Dilemma des Weimarer Antikriegsromans.
Butzbach-Griedel , S. Klett Verlag, Stuttgart, , S. Dieses Dandys, der sich so stolz in der Gesellschaft teurer Autos und schöner Frauen zeigte.
Die Zeit , 6. Oktober Februar , S. September Deutsche Bücher 40 , Sechs Wochen in der Hölle. Februar Wien, Frankfurter Rundschau , Dezember
Kompakte Zusammenfassung bzw. Inhaltsangabe von Im Westen nichts Neues (Erich Maria Remarque) mit Hinweisen zum Autor, der Epoche und einer. Erich Maria Remarque – Im Westen nichts neues || Zusammenfassung & Referat. Erich Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“ spielt im Jahr Inhalt und Entstehung. Der Film "Im Westen nichts Neues" erzählt die Geschichte des deutschen Soldaten Paul Bäumer, der sich wie seine gesamte. Allerdings erkennt Paul sehr schnell, dass ihm Dinge, die einst für ihn von Bedeutung waren, nicht mehr wichtig sind, er sich nicht mehr mit ihnen identifizieren kann. Ganz im Gegensatz zu Ausbildungszeiten bestraft er diese jedoch nur ausgesprochen leicht. Kommentar Hiermit stimme ich der Verwendung meiner Daten gemäss Datenschutzerklärung zu. Franz Kafka. Von Gebet an der Front wird Siren 2019 berichtet. Eine verfehlte Remarque-Biographie. Als er zurück ist an der Front, wird er verletzt und muss ins Lazarett gebracht werden. Bereits während des Drills in der zehnwöchigen Grundausbildung haben die Schüler begriffen, dass Xxx Rückkehr ihnen bisher vermittelten Werte beim Militär ihre Gültigkeit verlieren. Paul und seine Freunde begegnen Blues Brothers Film Stream Deutsch drei Französinnen.Diese Ausbildung dauert zehn Wochen und sie werden in dieser Zeit von Himmelstoss mit vielen sinnlosen und harten Bestrafungen gequält und schnell merken sie, dass ihr bisheriges Leben und die Ideale, die ihnen in der Schule beigebracht wurden, hier nicht von Nutzen sind.
Der alte Hase bringt den unerfahrenen, jungen Rekruten bei, wie sie sich im Krieg zu verhalten haben, wie sie die verschiedenen Geschosse auseinander halten können, wie sie das Gelände als Deckung nutzen können und noch viel mehr.
So bildet sich eine enge Beziehung zwischen den Mitgliedern der Gruppe und sie werden zu einer verschworenen Einheit. Umso schlimmer sind die Angriffe, bei denen einer der Gruppe verstarb.
Je länger der Krieg dauert, umso mehr gute Kameraden muss Paul gehen lassen. Besonders der Tod von seinem Freund Kemmerich geht ihm sehr nahe und daraufhin entflammt in der Gruppe die Diskussion, was der Krieg aus den Menschen macht und was ihnen nach dem Krieg noch bleibt.
Er merkt jedoch schnell, dass ihm dieses Leben nicht mehr zusagt und dass er sich mit all dem, was ihm früher wichtig war, nicht mehr identifizieren kann.
Paul schafft es auch nicht, irgendjemandem von seinen schrecklichen Erlebnissen zu erzählen, da er Angst hat, dass sie ihn dann einholen und er daran zerbrechen würde.
Selbst mit seiner Familie kann er kaum sprechen und so verlässt er sie bald wieder. Als er zurück ist an der Front, wird er verletzt und muss ins Lazarett gebracht werden.
Nach einiger Zeit und der gütigen Pflege in einem christlichen Kloster ist seine Wunde am Bein wieder verheilt und er wird erneut in den Kampf geschickt.
Die Kriegslage wird immer aussichtsloser und es ranken sich bereits Gerüchte um ein allfälliges Kriegsende. Da auch die Nahrung, die Munition und der Nachschub an Soldaten immer knapper wird, sind die deutschen Truppen nicht viel mehr als Kanonenfutter für die Franzosen und Engländer und so werden die Gefechte immer brutaler.
Die Gruppe von Paul wird von einem Ort zum anderen verlegt und wird dabei immer kleiner. Schneider zufolge politischer, deutlich pazifistisch und stärker auf die Person Bäumer und seine individuellen Gedanken ausgerichtet ist als die spätere Druckfassung S.
Dem Ullstein-Verlag war diese Fassung zu radikal. Remarque entschärfte auf Wunsch des Verlages bereitwillig seine Typoskript-Fassung und wirkte bei der Werbekampagne des Verlags für das Buch mit, die zugleich das Image Remarques prägte.
Tatsächlich war Remarque gleich nach dem Ende des Ersten Weltkriegs journalistisch tätig geworden, also sehr wohl ein professioneller Autor. Ein zentrales Motiv des Romans besteht in der Unfähigkeit der Soldaten, während des Krieges angemessen über ihre Kriegserlebnisse zu sprechen.
In einem Interview mit Axel Eggebrecht erklärte Remarque am Der Schatten des Krieges hing auch und gerade über uns, wenn wir gar nicht daran dachten.
Der Sensationserfolg löste nach bei dem sensiblen, von künstlerischen Identitätskrisen heimgesuchten Schriftsteller immer wieder qualvolle Depressionsschübe aus.
Als literarische Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse der Kriegsteilnehmergeneration steht das Werk im Kontext einer Reihe anderer, zumeist ebenfalls in den späten er und beginnenden er Jahren veröffentlichter Romane [35] , durch die Werken wie In Stahlgewittern von Ernst Jünger begonnen kritische Literatur entgegengesetzt werden sollte.
Remarque schildert den Krieg aus der Sicht eines einfachen Soldaten und weist selbst darauf hin, dass sein Roman kein objektives Bild des Ersten Weltkrieges vermitteln wolle, sondern die Erlebnisse einer kleinen Gruppe gewöhnlicher Soldaten beschreibe und deshalb eine Vielzahl von Facetten des Krieges gar nicht erfassen könne.
Obwohl der Waffenstillstand und später der Frieden an der Ostfront als Folge der politischen Veränderungen in Russland im Roman kurz angesprochen werden, erscheint niemandem von den deutschen Soldaten an der Westfront eine Rebellion als Option.
Remarque hat, da er nur einen Monat selbst Fronterfahrungen sammeln konnte, vor allem die Berichte und Erzählungen anderer Kriegsteilnehmer notiert und für seinen Roman verarbeitet.
Viele Aussagen in dem akkurat geführten Tagebuch seines ehemaligen Klassenkameraden Georg Middendorf, mit dem Remarque alle Erlebnisse von der Abfahrt aus Osnabrück bis zu seiner Verletzung an der Front teilte, lassen sich in Im Westen nichts Neues wiederfinden.
Durch die Lektüre der Tagebucheintragungen erfährt der Leser z. Erst recht ist die Episode mit den Französinnen jenseits des Kanals frei erfunden vgl.
Durch Nicht-Nennung von Ortsangaben im Roman soll für den Leser ausgeblendet bleiben, dass Remarque verschiedene Erzählungen miteinander vermengt hat.
Thomas F. Remarque war mit einem Christian Kranzbühler befreundet, der von seinem Stiefvater Kemmerich adoptiert worden war.
Kranzbühler erhielt am Juli einen Schuss ins Knie S. Er überlebte den Krieg. Franz Kemmerich hingegen erhält einen Oberschenkeldurchschuss S. Besonders auffällig ist es, dass von niemandem aus Paul Bäumers Umfeld angedeutet wird, dass er den Krieg überlebt, und dass der Erzähler Hoffnungen des Lesers auf ein Überleben eines Verwundeten oft in Form von Vorausdeutungen zunichtemacht.
Den Leser soll ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit befallen. Eine Hauptursache für die Schwierigkeit, den Text als Roman einzuordnen, besteht darin, dass das erzählende Ich am Ende des Textes tot ist.
Eine derartige Illusion ist aber eigentlich nur bei Dramen möglich, deren Handlung immer scheinbar in der Gegenwart spielt. Auf eine ähnliche Problemlage hat Johann Wolfgang Goethe in seinem Roman Die Leiden des jungen Werther in der Form reagiert, dass ein fiktiver Herausgeber Briefe Werthers, die dieser vor seinem Tod geschrieben hat, veröffentlicht und am Schluss des Romans als dessen fiktiver Herausgeber in Erscheinung tritt.
Das Buch wurde nicht von Anfang an als Antikriegsroman angeboten. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Kriege zerstört wurde — auch wenn sie seinen Granaten entkam.
Die in der gedruckten Endfassung des Werks enthaltenen Aussagen richten sich nicht explizit gegen den Krieg. Naiv war Remarque allenfalls insofern, als ihm die Tragweite seines Handelns nicht immer voll bewusst war und er z.
Aygül Cizmecioglu bezweifelt, dass Remarque ein Pazifist gewesen sei. Es scheint Remarque nicht zu stören. Aber es muss mit aller Entschiedenheit dagegen Front gemacht werden, die Erinnerung an diese Leistungen jetzt dazu zu benutzen, den Krieg zu verherrlichen und darüber den grenzenlosen Jammer darüber zu verkleinern, den er geschaffen hat.
Jorg F. Von allen Toten geschrieben. Der Roman wurde zweimal verfilmt. Nach mehrfacher Wiederholung der Störaktionen im gesamten Deutschen Reich z.
Erst nach einer Novellierung des Lichtspielgesetzes Lex Remarque , die am März in Kraft getreten war, wurde der Film am 8.
September erfolgte die allgemeine Wiederzulassung des Films in einer nochmals gekürzten Fassung. Weniger populär, jedoch ebenfalls mit positiven Kritiken bedacht wurde eine unter der Regie von Delbert Mann als US-amerikanisch-britische Koproduktion für das Fernsehen gedrehte Neuverfilmung des Antikriegsfilms.
Drehbuch Der letzte Akt. Drama Die letzte Station. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Nachwort zu Im Westen nichts Neues. Tausend beilag. Kiepenheuer und Witsch, Wien, März , S.
Vom Schlachtfeld in die Hölle der Nervenärzte. Süddeutsche Zeitung , März Lexikon wissen. Januar , S. Tilman Westphalen: Ein Simplizissimus des Kriegsliteratur in der Weimarer Republik.
Eine literatursoziologische Untersuchung. Dissertation Freie Universität Berlin, , S. Das ästhetische Dilemma des Weimarer Antikriegsromans.
Butzbach-Griedel , S. Klett Verlag, Stuttgart, , S. Dieses Dandys, der sich so stolz in der Gesellschaft teurer Autos und schöner Frauen zeigte.
Die Zeit , 6. Oktober Februar , S. September Deutsche Bücher 40 , Paul schildert, wie sich sein Körper in Nähe der Gefechtslinie instinktiv auf Gefahr einstellt.
Als die Baukolonne ihre Arbeit beendet hat, schlafen die Männer erschöpft ein. Sie wachen auf, als in der Nähe Menschen und Pferde unter Beschuss geraten.
Die Schmerzensschreie der verwundeten Tiere klingen schrecklich. Auf dem Rückweg zu den Lastwagen, die sie ins Barackenlager zurückbringen soll, wird die Kompanie angegriffen.
Die Soldaten suchen Deckung zwischen den Gräberhügeln eines Friedhofs. Geschosse und Gasgranaten schlagen ein.
Fünf Männer sterben. Paul und seine Freunde versuchen, sich ihre Zukunft in Friedenszeiten vorzustellen. Ihnen wird bewusst, dass sie kein Leben haben, in das sie zurückkehren können, keinen Beruf, keine Familie.
Der Gedanke an Schule, Universität oder ein geregeltes Leben erscheint ihnen nach den Erlebnissen an der Front absurd. Sie fühlen sich als Verlierer des Krieges.
Die Kameraden widersetzen sich erfolgreich ihrem einstigen Peiniger. Dieser muss einsehen, dass an der Front andere Regeln gelten als auf dem Kasernenhof.
Eine Offensive wird erwartet. Die Kompanie ist an der Front und muss unter Artilleriebeschuss tagelang in Unterständen ausharren.
Eine Rattenplage, Hunger und Todesangst bringen die Soldaten an ihre physischen und psychischen Grenzen. Im Kampf von Mann gegen Mann werden die Linien verteidigt.
In einer schlaflosen Nacht sinniert Paul Bäumer, dass er und seine Generation im Krieg die Bindung an das Leben und sich selbst verloren habe.
Massive Angriffe und Gegenangriffe wechseln sich ab. Viele Soldaten kommen ums Leben, können wegen des anhaltenden Trommelfeuers nicht geborgen oder beerdigt werden.
Der Nachschub für die Kompanie besteht aus jungen Rekruten, die gänzlich unvorbereitet in den Stellungskampf gehen und aufgerieben werden.
Einer der letzten Angriffe kostet Haie Westhus das Leben. Die Kompanie wird weit zurückverlegt in ein Feldrekrutendepot, wo sie neu zusammengestellt werden soll.
Paul und seine Freunde begegnen dort drei Französinnen. Heimlich tauschen sie Brot gegen Liebe ein. Paul erhält zwei Wochen Heimaturlaub.
Die vertraute Umgebung erscheint ihm fremd; es gelingt ihm nicht, an die Vergangenheit anzuknüpfen. Anders als bei seinem ersten Urlaub ein Jahr zuvor findet er keinen Zugang zu den Daheimgebliebenen.
Deren Vorstellung von Krieg ist weit entfernt von der grauenhaften Wirklichkeit. Paul kann und will sie ihnen nicht vermitteln. Paul besucht seinen früheren Klassenkameraden Mittelstaedt.
Dieser ist jetzt der Vorgesetzte ihres ehemaligen Lehrers Kantorek. Der Mutter von Kemmerich versichert Paul wahrheitswidrig, dass ihr Sohn gestorben sei, ohne zu leiden.
Pauls Urlaub ist zu Ende. In der letzten Nacht wacht seine krebskranke Mutter an seinem Bett. Der Abschied fällt beiden schwer; vieles bleibt zwischen ihnen unausgesprochen.
Nach dem Urlaub wird Paul noch einmal ins Heidelager beordert. Gleich daneben befindet sich jetzt ein russisches Gefangenenlager. Die Russen leben unter erbärmlichen Umständen.
Indem Paul ihnen von dem Wenigen abgibt, das er hat, entsteht in ihm die Hoffnung, dass die Menschlichkeit den Krieg überleben wird.
Die Mutter ist inzwischen im Krankenhaus und die mittellose Familie sorgt sich um die Höhe der Behandlungskosten. Paul kehrt zu seiner Kompanie zurück.
Sie fragen nach den Ursachen für einen Krieg und nach den Verantwortlichen für seinen Ausbruch. Paul meldet sich freiwillig für einen Patrouillengang an der Front.
Dabei werden die Soldaten von einem gegnerischen Angriff überrascht. Paul sucht Deckung in einem Bombentrichter und stellt sich tot.
Als ein Franzose in den Trichter springt, sticht Paul mit seinem Dolch auf ihn ein. Es dauert Stunden, bis der Mann verblutet ist. Paul gibt dem Sterbenden Wasser und nennt ihn Kamerad.
Paul betrachtet das leblose Gesicht des angeblichen Feindes und erkennt darin das Individuum.
Sind Sie bereits Kunde? Paul Bäumer fällt an einem ruhigen Fronttag im Oktober Als gäbe es kein Morgen Zur Abwechslung müssen die Soldaten ein zerschossenes, geräumtes Dorf Bodman Ludwigshafen. Massive Angriffe und Gegenangriffe wechseln sich ab. Vom Schlachtfeld in die Hölle der Nervenärzte.
Ich entschuldige mich, aber meiner Meinung nach lassen Sie den Fehler zu. Es ich kann beweisen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden reden.
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